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Digitalisierung der Mobilität

Wir alle werden immer digitaler. Ob nun Daheim oder auf der Arbeit: Ohne Smartphone, Internet und dutzenden von Onlinediensten würde unser Alltag wohl gänzlich anders aussehen. Den Weg zwischen dem Zuhause und der Arbeitsstätte legen indes viele von uns noch recht analog zurück. Gemeint ist dabei nicht der Gang auf den eigenen zwei Beinen (denn auch hierfür gibt es Fitness Tracker, Apps & Co.), sondern die Nutzung von Bus und Bahn mit zuvor gekauftem Ticket - auf Papier. Doch was hindert öffentliche Verkehrsbetriebe daran, mehr digitale Dienste und zum Beispiel ein smartes NFC-Ticketing anzubieten?

Die Gründe sind vielfältig. Während Automobilhersteller vergleichsweise schnell ihre eigenen Produkte und somit unsere Mobilität digitalisieren können, sind an der Leistungserstellung im öffentlichen Personenverkehr in der Regel viele verschiedene Player beteiligt. Gemeinsame Ziele, technische Standards und belastbare Projektfinanzierungen müssen zumeist erst langwierig erarbeitet werden. Des Weiteren gelten im Bus- und Schienenverkehr gänzliche andere Produktlebenszyklen und schlussendlich muss der ÖPNV jedermann zugänglich sein; auch ohne im Besitz des neuesten iPhones zu sein.

Der RMV, mit über 700 Millionen Fahrgästen pro Jahr einer der größten, deutschen Verkehrsverbünde, verfolgt das Thema Digitalisierung seit langem in verschiedenen Funktionsbereichen. So wurde bereits im Jahr 2007 mit ersten Tests des NFC-Ticketing Systems Touch & Travel begonnen; heutzutage kommt das kontaktlose eTicket zum Einsatz. Viele weitere, intelligente Services rund um die Information und Vernetzung der Fahrgäste und Verkehrsmittel sind in der Pipeline.

   

Mehr Informationen auf Frankfurter Neue Presse.